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Leipzigs Neue
Linke Zweiwochenzeitung für Politik, Kultur und Geschichte
2. Juni 2006
»Brisant wie die ganze Dokumentation 15 Jahre nach der
Wiedervereinigung ist auch die Forderung, wenigstens einen Teil des
angerichteten Schadens zu kompensieren, indem jeder Bürger, der vor
der Vereinigung seinen Wohnsitz im Osten hatte, 20 000 Euro erhält.
Wobei - auch westdeutsche Bürger, die für den ›Aufbau Ost‹
ausgebeutelt wurden, sollen ein Anrecht auf eine Umverteilung von
Gewinnen derjenigen Konzerne und Privatpersonen haben, die sich am
Osten Deutschlands besonders bereicherten.
An Beispielen und Namen... fehlt es im vorliegenden Buch nicht.«
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Neues Deutschland, 2. Februar 2006
Sieben Billionen Mark!
Die Schulden des Westens gegenüber dem Osten
von Jörg Roesler (zur 2. Auflage, 2005)
»[...] an der Grundaussage des Buches dürfte sich kaum rütteln
lassen: Die DDR hat mehr geben müssen als sie sich (zurück-)nehmen
konnte. Diese Feststellung dürfte auch – ungeachtet der jährlichen
»realen Transferleistungen« von West nach Ost von »weniger als 50
Milliarden DM« – noch heute für die neuen Länder gelten.«
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Thüringen Report, 12. Januar
2006
»[...] Wie konkret die Ausplünderung nach 1990 vorgenommen wurde,
wird in einem kritischen Buch durch Klaus Blessing, Eckart Damm und
Matthias Werner sehr eindrucksvoll geschildert [...]«
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Rote Fahne, Januar 2006
Prof. Dr. Hans Fischer
»Erstmalig wird der Sachverhalt WEST-OST-TRANSFER und
OST-WEST-TRANSFER vom Kopf auf die Füße gestellt. Nicht
Ostdeutschland lebt von großzügigen Geschenken Westdeutschlands,
sondern der Westen schuldet dem Osten unvorstellbare Summen, nämlich
7 Billionen oder 7000 Milliarden DM. Endlich wagen es drei
Sachkundige aus dem Osten in die Offensive zu gehen und fordern
Wiedergutmachung und Schadenersatz für die ostdeutsche Bevölkerung.
Ich kann die Lektüre dieser Broschüre nicht nur den marxistisch
orientierten Linken empfehlen, sondern jedem mit der DDR verbunden
gebliebenem Bürger. Jedoch Vorsicht! – vorher eine besonders starke
Beruhigungstablette einnehmen.« mehr

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Neues Deutschland, 10. Juni 2006
Gut gebrüllt, ihr roten Löwen
»Links oder lahm?« – eine Polit-Anthologie mit strategischen
Ansätzen
von Gerhard Zwerenz
»[...] Der hier empfohlene Band trägt den Titel »Links oder lahm?«.
1994 erschien im Hamburger Carlsen Verlag mein Buch ›Links und
lahm‹, damals gezielt auf die alte Tante SPD und die neue Tante PDS.
Aus der jetzigen Anthologie lese ich einen möglichen Zuwachs an
Vitalität heraus. Falls diejenigen, auf die es ankommt, endlich
begreifen, was die Stunde geschlagen hat.« mehr

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Fachzeitschrift für Alternative Kommunalpolitik, Juni 2005
»Blessing hat wachen Auges beide Systeme erlebt. Seine Sicht ist auf
einen kurzen Nenner gebracht die: In der DDR-Gesellschaft haben
Einparteiendiktatur und Borniertheit des Apparates den an sich
richtigen Grundgedanken einer sozialistischen Produktionsweise, die
sich vom Privateigentum emanzipiert, zerstört. Der siegreiche
Kapitalismus jedoch schickt sich an, auf die reinste Barbarei
hinauszulaufen und die Welt ins Chaos zu stürzen. . .
Von den zahlreichen Büchern, die ich als AKP-Redakteur zur Rezension
erhalte, war dieses zweifellos das, welches mich im Jahr 2005 bisher
am meisten zu fesseln vermochte – und das will einiges heißen.«
Märkischen Oderzeitung, 6. August
2003
Scharfe Abrechnung mit zwei Gesellschaftssystemen
von Jürgen Pahn
»Eisenhüttenstadt. Bis auf den letzten Platz besetzt war am Dienstag
Nachmittag der Saal der IPS GmbH in der Werkstraße. Prof. Dr. Karl
Döring, Berater der EKO Stahl GmbH für die osteuropäischen Märkte
und der Ortsverband Eisenhüttenstadt des Verbandes Brandenburger
Ingenieure und Wirtschaftler hatten interessierte Bürger zur
Vorstellung des Buches "Ist sozialistischer Kapitalismus möglich? -
Erfahrungen und Schlussfolgerungen aus zwei Gesellschaftssystemen"
eingeladen.« mehr

Linkes Echo, August 2003
»Mit Zahlen belegt Blessing, was jeder ahnt oder weiß: So pleite war
die DDR nicht, wie ihr nachgerufen wird, und so schrecklich
innovativ und unendlich reich ist die Bundesrepublik auch nicht, wie
sie immer von sich behauptet.« mehr
(PDF-Dokument)
Buch des Tages, 17. Juni 2003
»Muß man nicht zweifeln, wenn es heißt, der Kapitalismus sei das
Ende der Geschichte? Wer dies in Zweifel zieht, wird meist als
Ewiggestriger abgestempelt, der es noch immer nicht begriffen hat.
Klaus Blessing hat sich auf dem Globus umgeschaut. Er hat die
Weltwirtschaft studiert, ihre Mechanismen und Wirkungen. Und hat er
auch die Konsequenzen analysiert.«
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